Die Führung für Kanzleien, Notariate & Sachverständige

Die Akte ist vertraulich. Die KI auch?

Jeder Berufsträger kennt das Dilemma: Die neuen Werkzeuge wären eine enorme Hilfe — aber jede Eingabe wandert auf die Server eines Anbieters, und mit ihr das Mandat. Diese Führung zeigt in sechs Stationen den anderen Weg: Frontier-Qualität auf Systemen, die die Akte bauartbedingt nicht verlassen kann.

die Akte bleibt im Haus — bauartbedingt jede Aussage mit Fundstelle gerichtsfeste Beweisketten das Urteil bleibt beim Berufsträger
Sechs Stationen

Der Rundgang

Station 1 läuft live in Ihrem Browser — eine forensische Analyse, wie sie in IT-Rechtsstreitigkeiten gebraucht wird. Die weiteren Stationen zeigen die Bausteine für den Kanzlei-Alltag; vorgeführt wird dort mit einer vollständig erfundenen Musterakte.

01

Quellcode-Forensik — live ausprobieren

Wurde dieser Code selbst entwickelt oder kopiert? TÉSSERA weist es nach — robust gegen Verschleierung, in Millisekunden, mit Belegen statt Bauchgefühl. Für Fachanwälte im IT- und Urheberrecht, Sachverständige und Due-Diligence-Prüfungen. Editieren Sie den Beispiel-Code und sehen Sie das Urteil kippen.

TÉSSERA-Demo starten
02

Recherche mit Fundstellenpflicht

Der Wissensspeicher beantwortet Fragen ausschließlich aus den eigenen Beständen — Gesetze, Kommentierungen, die eigene Aktenlage — und jede Aussage trägt ihre Quelle. Was sich nicht belegen lässt, wird nicht behauptet: Die Antwort ohne Fundstelle gibt es nicht. Das ist die Grundregel gegen das bekannte Halluzinations-Problem.

Demo im Gespräch
03

Ein Posteingang, der sich selbst ablegt

Eingehende Post — gescannt oder digital — wird gelesen, dem richtigen Vorgang zugeordnet und benannt abgelegt; Fristen werden erkannt und mit Fundstelle notiert. Der Mensch prüft die Vorschläge, statt den Stapel von Hand zu sortieren. Die Texterkennung liest auch Handschrift und schlechte Scans.

Demo im Gespräch
04

Berichte, die einer Prüfung standhalten

Aus Analysen werden strukturierte, sauber aufgebaute Dokumente: Sachstände, Prüfberichte, Gutachten-Zuarbeit — mit lückenlosem Beleg-Apparat und Prüfsummen, wo es auf die Kette ankommt. Die letzte Meile jeder Analyse, automatisiert, im eigenen Briefkopf.

Demo im Gespräch
05

Vertraulichkeit als Bauweise, nicht als Klausel

Der übliche Weg sichert Vertraulichkeit per Auftragsverarbeitungs-Vertrag — ein Versprechen. Hier ist sie Architektur: Die Modelle laufen auf eigener Hardware, Mandate sind technisch voneinander getrennt, und es existiert schlicht kein Kanal, über den eine Akte zu einem externen Dienst gelangen könnte. Was nicht angeschlossen ist, kann nicht abfließen.

06

Die Musterakte

Vorgeführt wird das alles an einer vollständig erfundenen Akte — ein fiktiver Bauprozess mit 27 Volltextdokumenten, vom ersten Schreiben bis zum Beweisbeschluss. Sie sehen den ganzen Arbeitsfluss an realistischem Material, ohne dass ein echtes Mandat auch nur in der Nähe ist.

Vorführung auf Anfrage
Warum „im Haus" der Punkt ist

Das Berufsgeheimnis verhandelt nicht

Für Berufsgeheimnisträger ist die Frage nicht, ob KI nützlich wäre — sondern ob sie sich mit der Verschwiegenheit verträgt. Die Antwort hier: Sie muss gar nicht vertragen werden, wenn nichts das Haus verlässt.

Eigene Hardware

Modelle, Suche und Ablage laufen auf eigener Technik in einem deutschen ISO-27001-Rechenzentrum — kein US-Dienst, keine Anbieter-Server.

Mandanten-Trennung

Jedes Mandat lebt in einem eigenen, technisch getrennten Bereich — Trennung ist erzwungen, nicht nur organisatorisch vereinbart.

Mensch im Loop

Die Maschine liefert Fund und Beleg; Würdigung und Unterschrift bleiben beim Berufsträger. Prinzip, kein Feature.

Dieselbe Maschine

Was hier Akten hütet, zählt anderswo Stimmzettel

Die Kanzlei-Bausteine sind Anwendungen eines souveränen KI-Fundaments: Dasselbe Fundament zählt Papier-Stimmzettel mit Beweiskette, liest Werkstatt-Befunde und handgeschriebene Karten — alles auf eigener Hardware. Sehen Sie sich um.

Zur ganzen Ausstellung