Souveräne Quellcode-Forensik
TÉSSERA

Quellcode lügt nicht.

TÉSSERA weist nach, ob Quellcode selbst entwickelt oder kopiert wurde — robust gegen Verschleierung, in Millisekunden statt Wochen, und vollständig lokal. Der entscheidende Beweis steckt oft im Unbedeutenden: einem übernommenen Kommentar, einem mitkopierten Tippfehler.

läuft lokal — kein Codeabfluss robust gegen Whitespace · Groß/klein · Umbenennung gerichtsfest aufbereitet deterministisch & wiederholbar
Live im Browser

Selbst ausprobieren

Zwei Quelltexte, ein Urteil. Das Beispiel zeigt den Original-Code eines Freiberuflers gegen eine „neu entwickelte" Fassung. Ändern Sie den Code und rechnen Sie neu — alles läuft in Ihrem Browser, nichts wird gesendet.

Tipp: Löschen Sie den verräterischen Kommentar in B — das Urteil ändert sich.
Funktionsweise

Warum Verschleierung nicht hilft

Genau die Merkmale, die einen Prüfer Wochen kosten, sind für eine normalisierte Analyse trivial.

Normalisieren

Leerzeichen, Groß-/Kleinschreibung und Umbenennungen werden herausgerechnet. Die ganze dilettantische Tarnung verpufft — was strukturell gleich ist, bleibt gleich.

Fingerabdruck

Über den normalisierten Code werden robuste k-gram-Signaturen gebildet (Winnowing). Sie überstehen Umbenennung und Umsortierung und messen die echte Überlappung.

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Das Improbable

Der Beweis liegt im Unwahrscheinlichen: ein wortgleicher Kommentar, ein mitkopierter Tippfehler, ein seltenes Literal. So etwas entsteht nicht zweimal unabhängig.

Der Unterschied

Souverän — auf den Daten, die zählen

Vertraulicher Bank-, Mandanten- oder Behördencode darf externe Systeme nie erreichen. Etablierte Analysewerkzeuge laufen extern und sind damit für den ernsten Fall gesperrt. TÉSSERA läuft vollständig lokal — die Codebasis verlässt das Haus nicht, und der Befund ist trotzdem forensisch belastbar. Der Prüfer behält das Urteil; die Maschine liefert Fund, Unwahrscheinlichkeit und Beleg.

Wochen → Millisekunden

Der reine Maschinenvergleich ist praktisch augenblicklich. Was bleibt, ist die menschliche Bewertung — dort, wo sie hingehört.

Beweiskette inklusive

Jeder Befund trägt SHA-256-Prüfsummen der Eingaben. Deterministisch: derselbe Input, derselbe Fund — beliebig oft wiederholbar.

TÉSSERA
ˈtɛsərə · TES-se-ra
Der Name

Der passende Stein

Die lateinische tessera war eine Erkennungsmarke — ein Token, das nur zu seinem Gegenstück passt, und der Mosaikstein, der ein Bild vervollständigt. Genau das leistet die Forensik: sie findet den einen Stein, der zwei Codebestände als zusammengehörig ausweist. Betont wird die erste Silbe — der Akut auf dem E führt die Aussprache und ist zugleich das Erkennungszeichen der Marke.